Pflegehilfsmittel Versorgungsanspruch

In diesem Beitrag möchten wir uns ein wenig mit dem Versorgungsanspruch für Pflegehilfsmittel auseinandersetzen. Wenn es eine private Pflegeperson gibt, z. B. den Ehemann, die Ehefrau, ein Kind von Ihnen oder auch der Nachbar / Bekannter und die Pflege der Person die die Pflegehilfsmittel beantragen muss zu Hause stattfindet und zusätzlich eine Pflegestufe 0, Pflegestufe 1, Pflegestufe 2 oder Pflegestufe 3 vorliegt, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf die sogenannte “ Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zur Erleichterung der Pflege “ von zu Hause aus.

In der Definition ist es oft so, das Pflegehilfsmittel meist leihweise zur Verfügung gestellt werden. Wenn das Hilfsmittel aber keine Leihgabe ist oder schlichtweg nicht verleihbar, bzw. wiederverwendbar ist – beteiligt sich die Pflegekasse / Krankenkasse. Sogenannte Einzelpartikel – darunter fallen z.B. Betteinlagen, Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe können dann mit bis zu 31€ im Monat mit der Kasse abgerechnet werden. Das sind jährlich immerhin 372 Euro Ersparnis. Unter den zugelassenen Pflegehilfsmitteln gibt es auch Inkontinenzunterlagen.

Der Anspruch für diese Pflegehilfsmittel ist im Sozialgesetzbuch XI – Gesetz für die Pflegeversicherung – grundsätzlich festgeschrieben und ist für alle Patienten gültig, mit einer Mindestpflegestufe von 0 -3 und einer Betreuung durch eine private Pflegeperson, natürlich auch im Zusammenspiel mit ambulanten Pflegediensten.

Auch für Demenz Patienten gibt es endlich Hilfe. Man spricht hier von eingeschränkter Alltagskompetenz und seit dem 01.01.2013 kann man für an Demenz erkrankten Patienten, Pflegestufe 0 beantragen. Und auch schon ab der niedrigsten Pflegestufe 0 besteht ein Anspruch auf Kostenübernahme von Pflegehilfsmitteln.

Alltagshilfe für Senioren

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